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Eindeutige Fakten zu Schusswaffen- und Messerkriminalität

Laut der Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 wurden insgesamt 5.508.559 Straftaten durch die Polizei erfasst. Das entspricht einem Rückgang von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 5.837.445). Auch die Gewaltkriminalität ging leicht zurück (- 2,3 Prozent) – hier vor allem Raubdelikte. Gleichzeitig gab es Anstiege bei polizeilich erfassten Sexualdelikten (+ 2,8 Prozent), genauso wie beim Wohnungseinbruchsdiebstahl (+ 5,7 Prozent). Betrugsdelikte verlagerten sich zunehmend ins Digitale und ins Ausland.

BZL fordert grundlegende Reform des Waffenrechts

Der Bundesverband zivile Legalwaffen e.V. (BZL) hat am 30. September seine Antworten auf den Fragebogen zur zweiten Runde der Evaluierung des Waffenrechts fristgerecht an das Bundesministerium des Innern (BMI) übermittelt.

Messerverbotszonen gegen Kriminelle wirkungslos

Einer der zentralen Punkte des Sicherheitspakets aus Oktober 2024 war die Ausweitung von Messerverboten und Messerverbotszonen. Die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) pries dies seinerzeit als Allheilmittel gegen die ausufernde Messerkriminalität an, währen der BZL und viele andere Experten dies als Schaufensterpolitik kritisierten, die sich erneut gegen die Tatmittel anstatt gegen die Täter richtet.

Illegale Waffengewalt eskaliert. Länderpolitik zielt auf die Falschen

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in seinem Bundeslagebild Waffenkriminalität 2025 besorgniserregende Zahlen veröffentlicht. Demnach sind die Verstöße gegen das Waffengesetz gegenüber 2024 um 5,5 % auf 37.475 Fälle gestiegen, die Drohungen mit Schusswaffen haben sogar um 12,7 % auf 5.281 Fälle zugenommen.

Erste Ergebnisse der BZL-Offensive

Der Verwaltungsgerichtshofs (VHG) München hat unmissverständlich klargestellt, dass Inhaber eines Jahresjagdscheines von jeglicher Bedürfnisprüfung für eine unbegrenzte Anzahl von Langwaffen sowie für zwei Kurzwaffen freigestellt sind. Der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) hat daraufhin alle ihm bekannten Behörden, die eine solche rechtswidrige Prüfung durchführen, mit dem Urteil konfrontiert und um Mitteilung gebeten, wann man dort wieder zum rechtskonformen Vollzug des Waffengesetzes zurückkehrt.

Waffenrecht auf dem Prüfstand

DJV gibt Stellungnahme ab: Der Fokus muss künftig auf dem Kampf gegen illegale Waffen liegen. Es braucht dazu eine bessere Kriminalitätsstatistik. Im Sinne der Jagd lockern: Regelungen zu Schalldämpfern, Nachtzieltechnik und Magazinen.